Pitch - auf dem Bild ein Vortragender im weißen Hemd vor einer Menge an Zuhörern

Pech, Händlerstand, Zwischenraum – das englische Wort „pitch“ ist vieldeutig. Wenn Gründer „pitchen“, stellen sie aber ihre Geschäftsidee vor Investoren vor.

Die Königsdisziplin ist der „Elevator-Pitch“: Die Bezeichnung Elevatorpitch stammt daher, weil junge Unternehmer früher oft nur in kurzen Aufzugsfahrten die Möglichkeit hatten, erfolgreiche Geschäftsleute von ihren Ideen zu überzeugen. Auch heute noch hat man meist nur wenige Sekunden Zeit, das Interesse eines potentiellen Investors zu wecken. Bei dieser Art der Präsentation werden daher auch keine zusätzlichen Unterlagen oder Präsentationen (Keynote, Power Point, etc.) verwendet. Denn sie würden bei solchen Bedingungen eher hinderlich als hilfreich sein.

Ansonsten dienen beim Pitchen meist Präsentationen als zusätzliches Hilfsmittel, um die Geschäftsidee und ihre Zusammenhänge besser darstellen zu können – das sogenannte Pitch-Deck. Zwar steht für die Präsentation mehr Zeit zur Verfügung, dennoch macht es auch hier Sinn, den Pitch eher kurz als zu lange zu halten. Denn viele Investoren hören dutzende Präsentationen am Tag und müssen sich auf jede einzelne konzentrieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist daher meist nach wenigen Minuten erschöpft.

Am besten zeigt man dabei viele steil nach oben gehende Liniendiagramme, denn das ist Scalability und das bringt Investorenaugen zum Leuchten.

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