Design Thinking - auf dem Bild eine Glühbirne von der rechts und links jeweils 3 Denkblasen weggehen

Wenn Sie ein eigenes Unternehmen gründen wollen, brauchen Sie zunächst eine gute Idee.

Ein Produkt oder eine Dienstleistung lässt sich nur gut verkaufen, wenn es einen Bedarf dafür gibt. Auch die beste Idee ist jedoch an eine wirtschaftliche Produktion und die optimale Vermarktung gekoppelt, damit sie erfolgreich werden und es auch bleiben kann.

Nicht jeder Gründer eines Startups ist zugleich Erfinder, Wirtschaftsexperte und Marketingprofi. Deshalb ist Teamwork angesagt, wenn Sie ein Unternehmen gründen und es gleich erfolgreich aufstellen wollen. Der Begriff Design Thinking beschreibt den Prozess systematischer Problemlösungen bei komplexen Zusammenhängen. Die gleichnamige Methode hat David Kelley, Gründer der Design-Agentur IDEO im Silicon Valley, mit Unterstützung der Professoren Terry Winograd und Larry Leifer der amerikanischen d.school an der Stanford University in den USA zu Beginn des dritten Jahrtausends entwickelt.

Beim Design Thinking stehen die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer potenziellen Kunden stets im Mittelpunkt. Nach der Bedarfsanalyse formt sich die konkrete Geschäftsidee für die ausgewählte Branche. Daraus entwickeln sich kundenorientierte Produkte und Prototypen, die anschließend eine Testphase durchlaufen. Nachdem die ersten Ergebnisse ausgewertet wurden, beginnt der Prozess von vorne und bleibt damit in ständiger Bewegung. Die unterschiedliche Sichtweise der beteiligten Design Thinker soll diesen dynamischen Prozess zusätzlich in Gang halten. Vielfalt gehört zum Erfolgsrezept der Methode. Sogar das Scheitern von Ideen ist beim Design Thinking einkalkuliert. Denn in der Praxis kann sich durchaus herausstellen, dass zunächst abwegig erscheinende Vorschläge zum wirtschaftlichen Erfolg führen können.