Co-Investor, auf dem Bild ein Koffer mit Bündeln von 100 Dollar-Scheinen

Ein Startup bezeichnet ein Unternehmen in seinem ersten Stadium nach der Gründung. Da die wenigsten Unternehmen über ein großes Startkapital verfügen, ist hier eine entsprechende Finanzierung erforderlich. An dieser kann sich auch ein Co-Investor beteiligen, jedoch ohne ein Hauptanteilshaber zu werden. Auch kann er dem Unternehmen neben Kapital mit Kontakten oder Fachwissen in den Branchen unterstützend unter die Arme greifen. Denkbar ist auch eine Beteiligung eines Co-Investors ohne branchenbezogene Erfahrungen. Diese kann auch aus einfachem Interesse am Unternehmen geschehen, schließlich zieht ein Co-Investor aus eventuellem Erfolg eines unterstützten Unternehmens ebenso einen Gewinn für sich selbst. Denn interessant für einen Einstieg wird das Startup erst, wenn es bereits im Gange ist und somit eine entsprechende Perspektive abgewägt werden kann. Gleichzeitig kann es auch für das Unternehmen interessant sein, mehrere Co-Investoren einsteigen zu lassen, so wird die Abhängigkeit von einem bestimmten Investor gelindert, was wiederum auch risikomindernd wirkt. Gleichzeitig entstehen hier ganze Netzwerke, die ein reiches Spektrum an Erfahrung und Kapital bieten, welche dem Unternehmen einen weitaus größeren Vorteil bringen, als der Einstieg eines alleinigen Co-Investoren. Die Co-Investition bleibt nicht für immer, es wird vorher ein ungefährer Exit-Zeitpunkt abgewägt. Hierbei wird allerdings darauf geachtet, dass die Zeitspanne genügt, um dem Unternehmen eine entsprechende Entwicklung zu gewährleisten, von dem die Co-Investoren ebenfalls profitieren.