break-even auf einem Bildschirm mit verschiedenen Charts dargestellt

Der Break-Even-Point ist ein Grund zur Freude für Ihr Start-up. Wenn Sie diesen Punkt erreichen, schafft Ihr Unternehmen endlich den Sprung von der Verlust- in die Gewinnzone. Im Deutschen wird dieser Punkt auch Gewinnschwelle genannt.

Zuständig für seine Ermittlung ist in der Regel das Rechnungswesen. Damit Sie mit Ihrem Start-up Erfolg haben, sollten Ihre Erlöse zunächst einmal die anfallenden Kosten decken. Ob das der Fall ist, darüber gibt die Deckungsbeitragsrechnung Auskunft. Deckungsbeiträge beschreiben die Deckung der Fixkosten durch Erlöse.

Alles, was darüber hinausgeht, ist Ihr Gewinn. Nun stellt sich die Frage, bei welcher Absatzmenge eine Deckung der Kosten gewährleistet ist. Dies ist der Punkt, an dem die Summe der Kosten (K) mit der Summe der Erlöse (E) übereinstimmt. Hier machen Sie also keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust. Für die Ermittlung ist sowohl eine zeichnerische, als auch eine rechnerische Lösung möglich. Es gibt hier zwei unterschiedliche Analysewege: Ausgehend vom einzelnen Produkt die Frage, wie viele davon verkauft werden müssen, um die Fixkosten zu decken oder ausgehend vom Umsatz die Frage, wie viel Umsatz für eine Gruppe von Produkten nötig ist, um eine Deckung der Fixkosten zu ermöglichen.

Ihr Ziel für das Start-up muss es also sein, schnell so viel an Umsatz zu machen, dass die Gewinnschwelle erreicht wird.